Porträt Herz Frank Der Dokumentarfilmregisseur Herz Frank wurde 1926 in Ludza, Lettland, geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in Moskau und begann seine berufliche Laufbahn Ende der 1950er Jahre im Rigaer Filmstudio als Fotograf und Drehbuchautor.

Seit 1965 ist Herz Frank als Filmregisseur tätig. Seine Filme sind Ausdruck seiner Fähigkeit, in die Tiefen der menschlichen Seele einzutauchen und die geheimnisvollen Beziehungen zwischen Menschen und ihrer Umgebung zu erforschen. Die Tragik des Seins und das Schicksal der Menschheit sind die Hauptthemen seiner Arbeit.

Für mehr als 30 seiner Werke erhielt Herz Frank internationale Auszeichnungen. 1979 wurde auf dem Leipziger Dokumentarfilmfestival der Film „10 Minuten älter“ prämiert, 1994 erhielt er die Goldene Taube für den Film “Es waren einmal sieben Simeone”. Zu den bekanntesten Arbeiten des Regisseurs zählen die Filme „10 Minuten älter“, „235 000 000 Gesichter“ und „Das jüngste Gericht“.

Herz Frank ist einer der Gründer der „Rigaer Schule des Poetischen Dokumentarfilms“. In seinem Buch schildert der Regisseur seine Suche nach dem Wesen des Menschen vor der Kamera.